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| Funktionsweise und Aufbau. |
Geschrieben von
Nikochan
Bevor du die Details zum Aufbau und zur Funktionsweise liest, ist es von Vorteil den Glossar durchzulesen.
Aufbau und Funktionsweise eines DIY-Beamers
Der Aufbau unseres DIY-Beamers entspricht im grossen und ganzen dem Aufbau eines herkömmlichen Hellraumprojektors.
Du hast eine Lichtquelle welche sich vor einem Reflektor befindet. Da das ganze Licht möglichst von einem konzentrierten Punkt aus in eine Richtung abgestahlt werden sollte, sorgt der Reflektor dafür, dass nicht unnötig Lich nach hinten abgestraht wird und somit verlorengeht. Vor der Lichquelle befindet sich die Kondensor-Linse. Diese bündelt das Licht nochmal, damit die Lichtstrahlen der Lampe und die vom Reflektor zurückgestrahlten Lichtstrahlen absolut parallel verlaufen und nicht in deinem Beamer verlorengeht.
Als nächstes trifft dein Lichtstrahl auf die Fresnel-Linse. Diese sorgt dafür, dass die Lichtstrahlen welche von deiner Lichtquelle (Punktförmig) kommen so ausgerichtet werden, dass Sie auf das Display in einem 90° Winkel eintreffen. Ausserdem sorgt diese dafür, dass das Licht besser verteilt wird. So erhälst du eine optimale Durchleuchtung deines Displays. Zur Veranschaulichung nachfolgend die Skizze einer Fresnel:
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Die eintreffenden Lichtstrahlen werden von der Fresnel aufgefangen und werden in einem 90° Winkel weitergeleitet. Beachte, dass in diesem Beispiel der Verlauf der Lichtstrahlen sehr übertrieben dargestellt wird. Der Abstand zwischen Fresnel und Lichtquelle würde ca. 20 Zentimeter betragen. |
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Falls Du eine Fresnel aus einem Hellraumprojektor ausbaust, wird die Fresnel aus 2 Stücken zusammengeklebt sein. Für ein besseres Resultat solltest Du diese trennen. Dazu später mehr. |
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Wie vorhin schon erwähnt, befindet sich nach (oder zwischen) den Fresnelhälften das Display. Das Bild wird von den eintreffenden Lichtstrahlen "mitgetragen" und macht sich auf den Weg zum nächsten Element. Im einfachsten Aufbau, wäre dies nun das Objektiv. Dies befindet sich am Brennpunkt und schickt die Lichtstrahlen mit der gewünschten Brennweite auf die Reise an die Leinwand oder Wand. Die Brennweite sollte je nach gewünschter Bildgrösse mit unserem Bildberechnungs-Tool berechnet werden.
Noch alles im Kopf? Hier noch die grafische Übersicht aller benötigten Komponenten:
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Hier siehst du den einfachen Aufbau ohne die Fresnel in 2 Hälften zu teilen. Für ein besseres Resultat solltest du jedoch 2 Hälften verwenden.
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Dieses Bild zeigt Dir den sogenannten "Sandwich-Aufbau". Dadurch, dass das Bild in einem exakten 90° Winkel durchstrahlt wird, erhälst du ein kontrastreicheres und detailiertes Bild. Die zusammengeklebe Fresnel eines Hellraumprojektors lässt sich - beispielsweise mit einem Dremel - leicht trennen.
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Im Aufbau hast du viele Freiheiten. Du kannst die Lichtstrahlen x-mal umleiten und dadurch einen kompakteren Aufbau realisieren. Beachte aber, dass jeder Spiegel die Lichtstärke etwas abschwächt und du für gute Resultate Hochbrilliant-Spiegel verwenden solltest. Auch Glas (Floatglas) kannst (und solltest) du in Deinem Beamer verwenden für UV-Schutz (um dein Display vor dem Ausbleichen zu schützen), IR-Schutz vor den wärmeabgebenden Infrarotstrahlen (damit dein Display nicht heiss wird) und schlussendlich auch um eine womöglich zerplatzende Lichtquelle vor deinen empfindlichen Komponenten zu schützen.
Viel Spass beim Beamerbau! 
Noch Fragen? Dann ab ins Forum!
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